Weimar wird zum Standort für das neue Bundesbauforschungszentrum

Mit der Unterzeichnung des Eckpunktepapiers durch den Bund sowie die Länder Thüringen, Sachsen und Baden-Württemberg wurde heute ein Meilenstein für die Zukunft der deutschen Bauwirtschaft gesetzt: Das Bundesforschungszentrum für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen (BFZ) kommt – und Weimar ist einer der drei Standorte.

Weimar wurde bewusst als Standort ausgewählt – ein starkes Zeichen für die hohe Fachkompetenz und die erfolgreiche Zusammenarbeit der Weimarer Allianz „Innovationszentrum Bau – Die Zukunft des Bauens“, bestehend aus der Bauhaus-Universität Weimar, dem IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH und der Materialforschungs- und -prüfanstalt Weimar (MFPA). Gemeinsam entwickeln wir seit 2020 Lösungen für klimaneutrales, ressourceneffizientes und zukunftsfähiges Bauen.

Benefits & Aufgaben des BFZ

  • Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandorts Thüringen/Weimar
  • Beschleunigung des Transfers von Forschung in die industrielle Praxis
  • Schließung zentraler Forschungs- und Anwendungslücken im klimaneutralen, ressourceneffizienten Bauen
  • Bündelung von Expertise aus Universität, angewandter Forschung, Industrie, Handwerk und Verwaltung
  • Aufbau von Reallaboren und Pilotprojekten für eine praxisnahe Umsetzung

Für die MFPA ist die Entscheidung ein bedeutender Impuls.

„Mit der Gründung eines bundesweiten Bauforschungszentrums mit einem der drei Standorte in Weimar wird Thüringen als Innovationsstandort gestärkt und es ist ein wirkungsvolles Zeichen für den dringend benötigten Wandel in der Bauwirtschaft, für den wir uns engagieren. Gemeinsam mit den Partnern in der Industrie werden wir damit die Erkenntnisse aus den Forschungslaboren schneller in die praktische Anwendung bringen. Darüber freuen wir uns sehr“, betont Prof. Carsten Könke, wissenschaftlicher Direktor der MFPA Weimar.

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